014 | Meine Hochsensibilität und ganz viel spontane Liebe

In dieser Folge spreche ich über meine Hochsensibilität – weil hochsensibel nicht hochsensibel ist. Kein Wort, kein Stempel kann ausdrücken, was in jedem Einzelnen von uns vorgeht. Ihr habt oft danach gefragt, was eigentlich meine Merkmale, Eigenheiten sind und mein Weg war.

Davon gibt es in dieser Folge die volle Dröhnung. Dabei habe ich ein wenig die Zeit aus den Augen verloren, mich in Ekstase und Liebe geredet und doch alles gesagt, was ich gern mal loswerden wollte, wenn es um mich ganz persönlich als Hochsensibelchen geht.

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Shownotes:
Workshops (Hamburg und Berlin)
Namasté, Bitches! Das ‚Light your own fire“-Retreat
Folge 004: Mein Leben 2.0 – Mein Leben nach dem Burnout mit 25 | Lesestunde
Folge 005: Nicht noch ein Coach!
Autorin maria Anna Schwarzberg

Author: Maria Anna Schwarzberg

Ich bin Maria Anna Schwarzberg, das Gesicht hinter dem Hochsensibilitäts-Podcast 'Proud to be Sensibelchen' und gehe mutig mit positiven und negativen Gefühlen voran, damit deine und meine Antwort auf 'Bist du immer so sensibel?' ein 'Ja. Voll toll, oder?' ist.

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  • Liebe Maria, ich höre deinen Podcast sehr gern, auch wenn ich meine eigene Hochsensibilität schon vor längerer Zeit entdeckt habe. Ich finde es total spannend, dass du dieses Thema aus so vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachtest, nicht zuletzt durch deine Gäste. Eine Sache, die mich immer mal wieder beschäftigt, ist der Umgang mit Narzissten. Einerseits kann ich diese inzwischen, auch aufgrund meiner HS, recht schnell identifizieren, andereseits ist es auch immer wieder ein Kraftakt sich von diesen abzugrenzen. Vor allem, wenn Außenstehende „nicht sehen“, was man selbst sieht und die Entscheidung eine Freundschaft etc. zu beenden nicht nachvollziehen können. Hast du mit dem Thema Narzissmus schon Erfahrungen gemacht? Über eine Antwort oder ggf. eine Verarbeitung in einem Podcast würde ich mich total freuen! 🙂

    Liebe Grüße
    Aline

    • Hallo liebe Aline,

      die Frage kam letztens schon in der Proud to be Sensibelchen Community bei Facebook auf und ich kann dir sagen, dass ich damit auch schon in Kontakt gekommen und extrem Schwierigkeiten bei der Abgrenzung hatte, so dass ich am Ende bei dieser Person dann den Kontakt abgebrochen habe. Prinzipiell ist es aber so, dass nicht als Narzissten schlecht sind. Sie haben auch sehr viele gute Eigenschaften. Gerade wenn sich Narzissten ihrer Erscheinung bewusst sind, können sie auch an den Schattenseiten arbeiten. Ein guter Blog, der viele Infos gerammt hat, ist „Narzissmus & Bindungsangst„. Vielleicht meinst du aber auch eher Energievampire, die dir deine Energie und Ressourcen berauben? Die müssen nicht zwangsläufig Narzissten sein.

      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

      • Vielen Dank für deine Antwort! Bin gleich mal der Community beigetreten. 😉
        Ich selbst bin glücklicherweise noch nicht im Kontext einer Partnerschaft mit Narzissmuss in Berührung gekommen, habe es jedoch bei einer engen Freundin miterlebt und ihr Weg aus dieser „Verstrickung“ war alles andere als einfach (und für mein Helfersyndrom auch nicht 😉 ).
        Der Thematik bin ich vor allem im Bereich Freundschaft oder neue Freundschaften knüpfen begenet. Und damit meine ich tatsächlich die narzisstische Persönlichkeitsstörung in unterschiedlicher Merkmalsausprägung. Ich habe in einem Fall wirklich lange gebraucht das Spiel zu erkennen, in das ich dort hineingezogen wurde und an dem ich mich sehr aufgerieben habe. Das war wirklich lehrreich und hatte auch etwas Gutes, denn manchmal habe ich das Gefühl, dass sich solche Menschen gern mit besonders sensiblen und empathischen Menschen umgeben. Auf den ersten Blick sind natürlich nicht alle Eigenschaften grundsätzlich negativ, aber man muss sollte, dass Narzissmus sehr häufig aus einem Mangel (bspw. an bedingungsloser Liebe) heraus entsteht und das ist nie gesund. Ein Narzisst, der es jedoch schafft hinter seine eigene Fassade zu blicken, dabei schonungslos und ehrlich zu sein und vor allem Schmerz etc. zuzulassen, der ist wahrlich mutig und stark. Da gebe ich dir recht! Nur geht ein solcher Schritt leider so konträr zu den Komplexen dieser Krankheit, dass ich bisher leider noch niemandem begegnet bin, der diese Kraft aufbringen konnte.

        Lieben Gruß!